Wie und wann sollte man Citalopram Absetzen? Wann nicht?

 

Das Citalopram Absetzen, sowie das Absetzten von ähnlichen Medikamenten, ist nicht einfach und meistens auch nicht empfehlenswert. Diese Medizin ist für alle verträglich, die zwischen 18 Jahren und 65 Jahren alt sind und wird für gewöhnlich über einen sehr langen Zeitraum (viele Jahre) hinweg eingenommen.

Was genau ist Citalopram?
Dieses Medikament sorgt für einen ausgeglichenen Gemütszustand beim Patienten, indem das chemische Gleichgewicht im Körper unterstützt wird. Citalopram ist ein Selektiver Serotonin – Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Dieses Medikament entfaltet seine Wirkung am Serotonin – Transporter und erhöht die Serotonin – Konzentration in der Gewebeflüssigkeit des Gehirns. So wird der Körper also künstlich dabei unterstützt einen Stoff zu produzieren, der dafür verantwortlich ist Angst und Depressionen auszugleichen. Das gute an Citalopram ganz spezifisch ist, dass es zu jeder Tageszeit eingenommen werden kann, mit oder ohne Mahlzeit, und dass es nicht schläfrig macht. Es beeinträchtigt also überhaupt nicht den alltäglichen Lebensablauf. Es ist also empfehlenswert die Behandlung, so lange wie möglich, weiterzuführen.

Wie kann die Therapie abgeschlossen werden?
Im Falle, dass ein Arzt empfiehlt die Behandlung zu beenden, wird trotzdem noch sechs Monate lang nach der Genesung Citalopram weiterhin eingenommen. Das es weiterhin eingenommen wird heißt, dass man es in gleicher Menge und in gleichen zeitlichen Abständen zu sich nimmt. Citalopram Absetzen sollte man nur langsam um nicht wieder in Depressionen, Panik oder Zwangsstörungen zu verfallen. Insbesondere bei Unipolarer Depression ist das Rückfallrisiko sehr hoch. Ebenso muss man sich vor Entzugserscheinungen in Acht nehmen. Wenn man aufhören möchte das Medikament zu sich zu nehmen, muss man den Körper nach und nach davon abgewöhnen. Zum Beispiel dadurch, dass die Abstände zwischen der Einnahme der Medizin im Laufe der Zeit größer werden. Es klingt für gewöhnlich damit aus, dass eine Tablette alle zwei Wochen eingenommen wird. Bei älteren Leuten (über 65 Jahre alt), denen zuerst empfohlen wird eine geringere Dosierung von Citalopram einzunehmen, ist das Citalopram Absetzen trotzdem wie bei allen anderen ein andauernder Prozess. Es muss nach und nach geschehen damit negative Konsequenzen vermieden werden können.

Sich beraten lassen muss man wenn..
Sollten sich Patienten Sorgen wegen Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen machen, die plötzlich aufgetreten sind, ist trotzdem Vorsicht geboten. Man sollte nicht ohne Ärztliche Zustimmung handeln. Hört man abrupt auf das Mittel zu trinken, kann sich die Lage eventuell verschlechtern.

Eine Instanz in der man, mit Hilfe des Arztes, eine Zeit lang Citalopram Absetzen sollte, ist Schwangerschaft. Auch wenn die Mutter Antidepressiva braucht, ist es nicht gut für den Fetus sie einzunehmen. Das Kind kann mit Ablagerungen der Medizin in seinem Körper geboren werden und könnte als Konsequenz an Entzugserscheinungen und Atemnot leiden. Das selbe Prinzip gilt für stillende Mütter. Ihre Kinder können anfangen an Entzugserscheinungen zu leiden, wenn sie aus dem Säuglingsalter herauswachsen.

Fazit
Im Allgemeinen aber ist es keine gute Idee Citalopram abzusetzen, wenn man sich bei dem Gedanken unsicher fühlt. Bedenken sind meistens ein Anzeichen dafür, dass man Rückfällig werden kann.

Noch einmal kurz zusammengefasst: Citalopram Absetzen sollte man nicht einfach so. Während man es zu sich nimmt, garantiert es einen Ausgeglichenen Gemütszustand und Produktivität. Es beeinträchtigt den Alltag nicht, weil es nicht müde macht und man es zu jeder Tageszeit einnehmen kann. Wenn man es absetzen möchte, dauert dies recht lange und man hat Rückfälle zu befürchten.
In diesem Fall spricht einfach viel für die fortwährende Behandlung.

 

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